Wie ich zu dieser Website kam

Wie ich zu dieser Website kam

Ich habe schon häufiger mal darüber nachgedacht eine eigene Homepage zu eröffnen, wo ich Vlogs, Beiträge, Kommentare, etc. verfassen und veröffentlichen kann.

Der Startschuss fiel tatsächlich am 25.09.2020 als mein Gebot für die Homepage http://www.toffa.de akzeptiert wurde. Aber wie kam es eigentlich dazu?

Am 06.09.2020 unterhielt ich mich mit meinem Mitbewohner, der die Überlegung anstellte, eine individuelle Emailadresse für sich und seine Familie zu erstellen – in der Form Vorname@Nachname.de. Es stellte sich dabei heraus, dass das gar nicht so leicht ist, da viele Domains bereits vergeben sind. Daraufhin schaute ich auch mal nach, welche Domains für mich in Frage kommen könnten. Naja, ich gelangte auf die Seite http://www.toffa.de. Die Domain konnte im Bieterverfahren gekauft werden. Nach kurzem Überlegen, dachte ich, dass es ja nicht schaden kann ein Gebot abzugeben. So hoch, dass es realistisch sein könnte, aber nicht zu hoch, dass ich mich bei einem etwaigen Zuschlag ärgere. Kurz noch die Kaufkosten abgecheckt, die allein der Verkäufer trägt – es war irgendein Prozentsatz – mind. 90,00 EUR. Naja ich dachte, wenn der Verkäufer am Ende 100 EUR raus hat, wäre es ein fairer Preis. Ich bot 200,00 EUR. Mit der Bestätigungsmail realisierte ich, dass ich die 20% Umsatzsteuer nicht bedachte hatte – egal. Wenige Stunden später erhielt ich ein Gegenangebot vom Verkäufer über 10.000,00 EUR zzgl. USt. – da war mir klar, dass das Thema durch ist.

Fast täglich bekam ich dann neue Gegengebote, erst 9.500 EUR, dann 9.000 EUR, später 7.500 EUR und dann schaute ich nicht mehr rein, da die Summen trotzdem viel zu hoch waren, als dass ich auf Annehmen geklickt hätte.

Am Freitag, 26.09.2020 war es dann soweit, ich habe offiziell die toffa.de-Domain erworben. Am Tag zuvor feierte ich noch mit einem Freund, dass wir am nächsten Tag seinen Geburtstag feiern werden. Also wachte ich am Freitag, nach diesem sehr zeitigem Vortrinken, leicht verkatert auf und checkte erstmal, ob ich im betrunkenen Kopf Bereuens würdige WhatsApp Nachrichten versendet habe. Das war tatsächlich nicht der Fall. Kurz schaute ich noch in meine E-Mail-App und war direkt hellwach: „Zahlungsaufforderung“ von domainname.de (die Gesellschaft, die das Bieterverfahren treuhänderisch verwaltete). Oh Gott, habe ich gestern ein Angebot angenommen, dass ich mir nicht leisten kann? Ein Blick in die E-Mail und ich war etwas beruhigter, da sich der Zahlungsbetrag auf 240,00 EUR belief. Trotzdem war ich verwirrt und dachte darüber nach, ob ich nicht doch zu viel geboten habe. Ein näherer Blick in das Bieterverfahren brachte mir die Erkenntnis, dass am 27.09.2020 mein Gebot nach 3 Wochen für ungültig erklärt worden wäre. Daraus schließe ich, dass ich der einzige Bieter seit langem war, der ein „Hauptsache etwas – Gebot“ abgegeben hatte. Nachdem ich per PayPal mit zusätzlichen Gebühren über 12,00 EUR die Zahlung abschloss, fing ich langsam an mich zu freuen, denn ich war ja schließlich stolzer Besitzer von toffa.de.

Verwirrt und dann doch etwas aufgeregt erzählt ich den noch nicht ganz wachen anderen Gästen der gestrigen Party von dieser äußerst frohen Gegebenheit. Die Begeisterung hielt sich jedoch im Anbetracht des Gemütszustandes in Grenzen. Plötzlich fiel mir ein, dass ich doch mal besser meinen Bruder anschreibe, was ich denn jetzt am besten mache, um die Domain zu sichern, es ist ja virtuell, es ist ja nicht wirklich greifbar für mich als Website und IT sowieso – Leihe. Das Internet ist schließlich für uns alle Neuland. Gott sei Dank, nach mehrfachen für meinen Bruder eigenartigen fragen, sagte er mir, dass er das für mich erledigt und transferierte die Domain von dem bis dato österreichischen Anbieter erstmal inwx.de.

Naja, was soll ich sagen. Das war die Geschichte, wie ich zu dieser Homepage kam.

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