Meine Handschrift in Word

Edit: Da es zu kompliziert ist meine Handschrift als Schriftart auf dieser Homepage zu nutzen, habe ich einen Screenshot meiner Word-Datei als Bild für diesen Beitrag gewählt.

Hallo zusammen,

irgendwie fand ich es schon früher verdammt cool, wenn meine Handschrift in Word verfügbar wäre, aber irgendwie war ich wohl damals zu blöd oder der Aufwand war einfach zu hoch. Naja, jedenfalls habe ich mir gerade überlegt das Projekt -Handschrift in Word eingliedern- noch einmal anzugehen:

Auf google.de „handschroft in word“ eingegeben, Googles Verbesserung „handschrift in word“ angeklickt und schwupp war schon die erste Anzeige von chip.de die richtige Wahl, die mich zum Ziel führte.  Zuvor noch kurz den oberen Thread bei Google gelesen, um im Bilde zu sein, was ich für eine Datei brauche, die ich später in Word einbetten muss, um nicht den ganzen Artikel von chip.de lesen zu müssen. Es ist übrigens eine Datei im Format TTF oder OTF. Den Chip.de-Artikel durchgescrollt, bis eine blaue Hervorhebung mir den Link zum empfohlenen Onlineanbieter anzeigte. Klick und erstmal geschaut, was der Spaß kostet. Bis zu 75 Zeichen sind frei, klang erstmal viel.

Nachdem ich in ein Feld alle Zeichen eintippen sollte, die ich gerne als Schriftart ausgewertet haben möchte, wurde mir plötzlich klar, dass 75 dann doch nicht so viel ist. 26 Buchstaben + 3 Umlaute, das ganze ich groß und klein, das „ß“ und die Zahlen von 0-9 und 69 Zeichen waren verbraucht. Punkt, Komma, Ausrufezeichen, Fragenzeichen, Doppelpunkt und Semikolon noch dazu und die 75 waren voll. Dass ich mal Buchstaben, Zahlen und Symbole nach nach Wichtigkeit ordne hätte ich auch nie gedacht.

Wie ich auch in diesem Aufsatz merke, fehlen dann doch manche Zeichen, die man mehr oder weniger oft benutzt, wie alle Umschalt-Nummern-Zeichen #Galgenmännchen. Zeichen, die jetzt nicht in meiner Schriftart vorhanden sind, werden automatisch -in meinem Fall- durch die Schriftart Cambria ersetzt, was aber nicht allzu sehr auffällt. Allerding stört es schon, dass jedes Mal, wenn man ein Zeichen tippt, welches nicht in meiner Handschrift verfügbar ist, komplett in die Standard-Schriftart wechselt und man wieder auf die eigene Handschrift umstellen muss. Ich habe meine Handschrift übrigens ganz kreativ Toffafont getauft.

Zurück zum Handschrift-in-Word-Guide. Die 75 Zeichen waren ausgewählt und es wurde eine Pdf-Datei generiert auf dem alle Zeichen in ca. 3 x 3 cm Kästchen als Wasserzeichen mit Hilfslinien eingetragen waren. Diese habe ich in der Cloud gespeichert und auf meinem iPad geöffnet. Mit dem Apple Pencil konnte ich schnell die Buchstaben in meiner Handschrift auf dem Bogen notieren. Alternativ kann man das Dokument ausdrucken, ausfüllen und wieder einscannen – dazu muss man einfach die Piepmelodie eines 90er-Jahre Faxgeräts summen.

Nachdem ich das Dokument ausgefüllt wieder hochgeladen habe, konnte ich auch nach einer kurzen Überprüfungsseite die Schriftartdateien herunterladen; es wurden beide Formate (.ttf und .otf) zum Download zur Verfügung gestellt. Ein YouTube-Tutorial verriet mir dann noch, dass ich die Datei nicht irgendwo speziell abspeichern muss, sondern einfach an dem Ort, wo sie sich gerade befindet, installieren konnte. Das reichte, um nach einem Neustart von Word meine Schriftart in der Wordauswahl wieder zu finden, woraufhin ich diesen Text verfasste um diesen neu errungen Kindheitstraum zu testen.

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